Einsatzstichwort: Unterstützung HytransFireSystem - Heuballenbrand Hüttenberg

Einsatzort: Hüttenberg-Reiskirchen

Datum/Uhrzeit: 14.08.26 - 01:00 Uhr

Datum/Uhrzeit: 14.08.26 - 07:00 Uhr

 

Eingesetzte Ortsteilwehren der Feuerwehr Greifenstein der überörtlichen Fachgruppe

Allendorf-Ulm

Holzhausen

Nenderoth

Kurzbericht:

Im Zuge des Einsatzes bei einem Heuballenbrand in Hüttenberg haben insgesamt 4 Kameraden unser überörtlichen Fachgruppe die Feuerwehr Ehringshausen unterstützt um das Hytrans-Löschwasser-System für eine stabile Wasserversorgung an der Einsatzstelle zu betreiben. Nach Inbetriebnahme des System durch die Kameraden aus Ehringshausen wurden im Schichtsystem der Betrieb über die gesamte Nacht und dem folgenden Tag inklusive Abbau sichergestellt.

Dieser Einsatz sowie auch die Rückmeldungen vor Ort verdeutlichen die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren auch über die Orts- und Gemeindegrenzen hinaus.

 

Hintergrundinformationen:

Das „Hytrans Fire System“ (HFS) besteht aus dem Schlauchlager mit 2000m F-Schlauchmaterial und dem Pumpenmodul „Hydrosub 150“ und wird durch die Feuerwehr Ehringshausen im Auftrag des Katastrophenschutzes des Landes Hessen mit personeller Unterstützung der überörtlichen Fachgruppe der Feuerwehr Greifenstein betrieben.

Das HFS ist auf einem Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter verladen und ist mit seinem Schlauchmaterial und den leistungsstarken Pumpen in der Lage, ausreichend Wasser mit dem erforderlichen Druck auch mehrere tausende Meter an die Einsatzstelle zu befördern. 

Mit den „F-Schläuchen“, deren Durchmesser 150mm beträgt, kann ohne Zusatzpumpen Wasser mit entsprechend erforderlichem Ausgangsdruck gefördert werden. Der Vorteil hierbei ist der geringe Druckverlust durch Reibung, welcher bei beispielsweise einem B-Schlauch (Durchmesser 75mm) ein vielfaches beträgt.   

Ausgelegt werden die Schläuche aus dem Fahrzeug heraus, welche bereits im ungefüllten Zustand ca. 100kg (50 Meter) und gefüllt ca. 1000kg wiegen. Hierfür ist ein Fahrtempo von ca. 25-40 km/h notwendig, damit das Schlauchmaterial gerade liegt. Aus diesem Grund fährt dem Fahrzeug ein anderes voraus, um die Verlegestrecke „frei“ zu machen.